Interview mit Produktmanager von Acquabella | Acquabella
Interview mit Fernando Maceda, Produktmanager von Acquabella

Interview mit Fernando Maceda, Produktmanager von Acquabella

August 2019 | ACQUABELLA

Menschen sind die Essenz von Acquabella, die Kraft, die es vorwärts bringt.  Deshalb möchten wir unsere eigenen Fachleute und ihre Vision von Dingen genauer kennenlernen.

Wir haben mit Fernando über seine lange Karriere als Designer und seine Erfahrung als Acquabella-Produktmanager gesprochen.  Fernando stammt ursprünglich aus dem valencianischen Port de Sagunt und studierte Industriedesign an der Universität Jaume I in Castelló de la Plana in Valencia. Seine eigene Vision in der Welt des Designs öffnete ihm die Türen in verschiedenen Großunternehmen, bis er vor 6 Jahren zu Acquabella gekommen ist.

Fernando, wann haben Sie angefangen, sich für Design zu interessieren?

Seit meiner Kindheit mochte ich Spiele, bei denen Vorstellungskraft zum Einsatz kam, wie Bauspiele, Zeichnen usw. Deshalb glaube ich, dass Design schon immer in meinem Leben präsent war.

Was sind die wichtigsten Zutaten, um ein außergewöhnliches Design zu erzielen?

Im Allgemeinen sind Qualität, Schönheit und Funktionalität einige der Eigenschaften, die ein gutes Design aufweisen und erfüllen sollte. Eine gute Übung ist es, zu versuchen, die 10 Prinzipien des Industriedesigners Dieter Rams zu erfüllen, oder zumindest einen großen Teil davon: Gutes Design ist innovativ, macht das Produkt nützlich und verständlich, ist ästhetisch, diskret, ehrlich, langlebig, sorgfältig bis ins letzte Detail, respektiert die Umwelt und bleibt ein Design in seinem absolut minimalem Ausdruck.

Modetrends oder Zeitlosigkeit?

Wir richten uns an die Modetrends. Tatsächlich tauchen alle zwei Jahre neue Trends auf. Deshalb müssen wir immer innovativ sein und neue Produkte entsprechend den Marktanforderungen einführen. In unserem Fall präsentieren wir alle Neuheiten jedes Jahr auf der CERSAIE Messe in Italien.

Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich mich für Zeitlosigkeit entscheiden. Zu Hause habe ich einen Loungesessel, den Charles und Ray Eames in den 1950er Jahren entworfen haben, und da bin ich mir sicher, dass er in 50 Jahren immer noch eine Ikone des Designs sein wird. Dies schaffen nur wenige Designer … vielleicht werde ich es eines Tages auch ich erreichen (lacht).

Acquabella hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Wie haben Sie diese Entwicklung erlebt?

Es war eine schwierige Zeit, als ich in Acquabella zu arbeiten anfing. Nach der Bewältigung der Wirtschaftskrise mussten wir uns einige Dinge klar machen und uns auf die Bedeutung von Design konzentrieren, nicht nur auf der Produktebene, sondern auch auf der grafischen Ebene. Am Anfang gab es nicht so eine breite Produktpalette wie jetzt, aber das Unternehmen fokussierte sich und setzte vom ersten Moment an auf das Design.

Wir haben derzeit eine große Auswahl an Produkten und Formaten, von Möbeln, Platten, Arbeitsplatten, Accessoires bis hinzu Duschwannen, bei denen wir in Spanien sowie international als Referenz angesehen werden. Anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums haben wir vor einem Monat ein „I+D+i“-Zentrum eröffnet, das uns die Verbesserung der Vielseitigkeit und Effizienz, sowie die Entwicklung neuer Designs und Prototypen ermöglicht.

Erklären Sie uns, woraus Ihr Arbeitsalltag besteht. Wie ist der Weg von der Entstehung einer Idee bis zur Herstellung des neuen Produkts?

Mein Arbeitsalltag besteht, wie jeder andere Job auch, nicht nur aus dem Entwerfen, sondern beinhaltet auch das Koordinieren neuer sowie bereits produzierter Produkte. Wir arbeiten an einer kontinuierlichen Verbesserung, das heißt, wir versuchen immer, die Produkte zu verbessern, sei es die Herstellung, Verpackung oder ihre Neugestaltung.

In Bezug auf den Designprozess, betrachte ich jedes Produkt einzeln und als einzigartig. Es ist wichtig, mit einem Konzept zu beginnen und es dann in eine greifbare Form weiter zu entwickeln. Sobald die Idee da ist, beginnt man sie in 3D zu verwirklichen, d.h. zu skizzieren und zu modellieren. Danach wird geprüft, ob diese Idee überhaupt in die Praxis umgesetzt werden kann. Dies machen wir zusammen mit der Produktionsabteilung des „I+D+i“-Zentrums. Anschließend werden Prototypen angefertigt und die entsprechenden Tests und Prüfverfahren durchgeführt. Je größer die Herausforderung, desto sicherer kann man sein, dass ein einzigartiges Produkt, das sich von der Konkurrenz abhebt, entsteht.

Wie sehen Sie die Zukunft von Acquabella?

Es ist ein schlaues Unternehmen und ich sehe eine vielversprechende Zukunft vor.

Was magst du am meisten an unserem Unternehmen?

Die Kollegialität ist sehr wichtig, wenn man in einem Team arbeitet. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für eine angenehme und produktive Zusammenarbeit, die ich sehr schätze und die ich in unserem Unternehmen auch genieße. Und darüber bin ich sehr glücklich.